Die Zoogeschichte

„Die Zoogeschichte“ (1958) ist das Erstlingswerk von Edward Albee. Peter und Jerry begegnen einander auf einer Parkbank im Central Park von New York. Jerry verwickelt Peter gegen dessen Willen in ein Gespräch, in dessen Verlauf sich Peter, angewidert und überfordert von Jerrys schonungsloser Darstellung seines Elends, von Jerry immer weiter provozieren lässt. Peter möchte eigentlich nur noch nach Hause, aber Jerry schafft es immer wieder, ihn daran zu hindern, die Parkbank zu verlassen, bis die Ereignisse schließlich völlig außer Kontrolle geraten.

Aufführungsrechte bei Deutscher Theaterverlag GmbH, Weinheim

Regie: Veronica Buchecker
Mit René Rumpold und Johannes Terne

Termine: 12. bis 15., 17. und 18. April 2021

Ort: TheaterArche, Münzwardeingasse 2A, 1060 Wien

Beginn: 19:30 Uhr, am 18.4. um 18:30 Uhr

Kartenbestellung hier oder unter tickets@ilveroteatro.at oder 0677/637 707 47.

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Besetzung

René Rumpold

René RumpoldSeine Ausbildung erhielt der österreichische Tenor und Schauspieler in New York und Wien, das Schauspielen erlernte er bei KSch. Prof. Fritz Muliar, Gesang bei Carol Mayo und Dame Joan Sutherland. Neben seiner künstlerischen Laufbahn blickt der Sänger auf Studien der Musik- und Theaterwissenschaften und Germanistik zurück, welche er mit zwei Doktoraten und einem Magister abschloss. Seine unzähligen Auftritte führten den Sänger an berühmte Häuser in Rom, London, Amsterdam, New York, Santa Fe, Minneapolis, Tokio, Peking u.v.m., wo er als Tenor, Schauspieler und auch Regisseur Erfolge feierte. Im deutschsprachigen Raum war er unter anderem an der Wiener Staats-, Volks- und Kammeroper, Oper Graz, den Stadttheatern Baden, St. Gallen, Trier, Münster und Klagenfurt etc. in etwa 90 Rollen wie z. B. DANILO (Lustige Witwe), EISENSTEIN (Fledermaus), BASILIO (Figaro), TAMINO/MONOSTATOS (Zauberflöte), PARIS/MENELAUS (Die schöne Helena) etc. zu hören und zu sehen. Neben Oper und Operette unternahm René Rumpold unzählige musikalische Ausflüge in das Fach Musical, wie z. B. die Titelrolle des „Phantom of the Opera“ in der Originalinszenierung im Londoner Her Majesty´s Theatre, den Tony in Bernsteins „West Side Story“ am Broadway (Shubert-Theatre), die männliche Hauptrolle des George in der Wiener Erfolgsproduktion der deutschsprachigen Erstaufführung des Broadway-Musicals „She loves me“ am Wiener Ronacher, die Titelrolle in „Jesus Christ Superstar“ am Athener Kaloutha-Theatre, Claude in „Hair“ am Opernhaus Graz, Escamillo in der Kammeroper-Erfolgsproduktion von „Carmen Negra“, Jigger Craigin in „Carousel“, Gepetto in „Pinocchio – Das Musical“, Adonis I in „Des Kaisers neue Kleider – Das Musical“, Cole Porter in der „Cole Porter Story“, George Gershwin in „The George Gershwin Story“, Jean Valjean/Javert – „Les Misérables“, Fred Graham/Petruchio – „Kiss me Kate“, Cervantes/Don Quichote – „Man of La Mancha“, Edna Turnblad – „Hairspray“, Phileas Fogg – „In 80 Tagen um die Welt“, Zaza/Albin – “La Cage aux Folles“ etc.

„Back to the roots“ erlebt man den vielseitigen Künstler auch in vielen Schauspielrollen, auf der Bühne oder im Fernsehen und nicht zuletzt als Zaza/Albin in dem Bühnenschauspiel „Ein Käfig voller Narren“, gemeinsam mit Johannes Terne als „George“. Er wirkte viele Jahre gemeinsam mit KSch. Prof. Elfriede Ott im Rahmen ihrer Nestroy-Festspiele auf Burg Liechtenstein mit vielen Nestroy-Hauptrollen. Internationale Konzerttourneen und CD-Aufnahmen wie z. B. „RENÉ RUMPOLD – MUSICAL“, „SHE LOVES ME“, „REBELL“, „ODE TO THE WESTWIND“, „EIN WALZERTRAUM“, „DER OPERNBALL“ und zuletzt gemeinsam mit Elfriede Ott die Weihnachts-CD „DOCH WARUM NUR EINMAL IM JAHR“ (Musik: Frizz Fischer) runden die Karriere des Künstlers ab.

Filme wie z. B. „Arthur Rimbaud“ oder „Abendhore“ mit René Rumpold in den Hauptrollen, und unzählige Fernsehserien (z. B. 8 Jahre „Josef“ in DIE LIEBE FAMILIE) beweisen weiter seine Vielfältigkeit als Künstler. Als Autor biografischer, musikalischer Werke ist Rumpold sehr erfolgreich nicht nur in Wien vertreten – „The George Gershwin Story“, „Nein, ich bereue nichts – Edith Piaf“, „Mythos? So ´n Quatsch – Marlene Dietrich“, „Meine letzte Reise – Melina Mercouri“, „Max & Moritz – Das Musical“, „Das Museum – Eva & Juan Peron“, „Romy Schneider & Helmut Berger – Affinitäten“, „Marika Rökk – Eine Legende“, „Wer ist Juliette G.“ u.v.m. Zuletzt sei auch noch sein Musical „KFJ – Kaiser Franz Joseph“, welches er gemeinsam mit dem Komponisten Frizz Fischer kreierte, erwähnt.

INFO: www.rene-rumpold.at

Johannes Terne

Johannes Terne ist geboren bei Dresden und lebt seit 30 Jahren in Wien. Seine Ausbildung absolvierte er an der Theaterhochschule Leipzig, danach folgten Engagements in Chemnitz, der Volksbühne Berlin, der Schaubühne Berlin, dem Schauspiel Bonn und dem Schauspielhaus Wien. Am Wiener Volkstheater spielte er von 1990 bis 1996 „Faust“, „Marinelli“, „Major Tellheim“ und viele andere klassische Rollen. Danach wechselte Terne ans Wiener Burgtheater, wo er über 10 Jahre Ensemblemitglied und in über 40 Rollen zu sehen war (u. a. „König Kreon“ im „Goldenen Vlies“) und mit Regisseuren wie Andrea Breth, Martin Kusej, Stefan Kimmig, Anselm Weber, Frank Castorf, Dimiter Gottschew, um nur einige zu nennen, arbeitete.

An der Deutschen Oper Berlin, an der Staatsoper Stuttgart als auch zuletzt an der Wiener Staatsoper interpretierte Terne den „Bassa Selim“ in Mozarts Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“ unter der Regie von Günter Kraemer und Hans Neuenfels. An der Bayerischen Staatsoper in München trat er 2014 in Zimmermann`s „Die Soldaten“ als „Bedienter der Gräfin“ auf (Regie: Andreas Kriegenburg) – beide Opern wurden als „Beste Inszenierung des Jahres“ ausgezeichnet. Mit den Dresdnern Philharmonikern war er 2016 mit Johanna Wokalek in „Johanna auf dem Scheiterhaufen“ auf der Bühne zu erleben.

In mehreren Tatort-, Polizeiruf-, Kommissar Rex-Folgen sowie in einer Hauptrolle der ARD-Serie „Rote Rosen“ wurde er auch beim Fernsehpublikum bekannt und beliebt. Er trat auch im Rahmen der Salzburger- (König Ottokar), Bad Hersfelder- (Schalimow in „Sommergäste“) und den Reichenauer Festspiele (Bürgermeister in „Der Hauptmann von Köpenick“) auf. Ebenso feierte er in Wien als „Hofreiter“ in Schnitzlers „Das weite Land“, als „Fürst Egon“ in „Komtess Mizzi“, als „Großvater Amandus“ in „Honig im Kopf“, als „Fürst Lippert-Weilersheim“ in „Die Csardasfürstin“, als „Alois Selchgruber/Hitler“ in „Der Bockerer“, als „Graf Friedrich“ in „Minister gesucht“, als „President Richard Nixon“ in dem Erfolgsstück „Frost/Nixon“ an der Freien Bühne Wieden und als „Onophrie“ in der Operette „Der Bettelstudent“ an der Bühne Baden große Erfolge. 2017, 2018 und 2019 war er zuletzt in dem Sprechstück „Ein Käfig voller Narren“ in der Rolle des „George“ in Wien und vielen Gastauftritten gemeinsam mit René Rumpold (als „Albin“) bereits über 70 Mal zu erleben!